Gesellschafter

Die Gesellschafter einer UG (haftungsbeschränkt) stellen das Stammkapital zur Verfügung. Dabei kann es sich um natürliche Personen oder auch andere Gesellschaften handeln.  Der Zusammenschluss von Gesellschaftern zu einer UG (haftungsbeschränkt) wird im Gesellschaftsvertrag festgehalten. Entsprechend ihrer Nennbeträge ihres Geschäftsanteils können sie über den Gewinn entscheiden und nehmen an der Gewinnausschüttung teil. Weiterhin bestellen die Gesellschafter den Geschäftsführer.

Es ist auch möglich, dass Ausländer oder ausländische Gesellschaften Gesellschafter einer UG (haftungsbeschränkt) werden, ohne dass es dazu einer besonderen Genehmigung bedarf.  Allerdings müssen gängige Genehmigungen vorliegen, die nötig sind, um eine Tätigkeit in Deutschland aufnehmen zu können (z.B. Arbeitserlaubnis). Unter Umständen kann es daher nötig sein einen zusätzlichen Geschäftsführer im Inland zu bestellen. Bei Unsicherheit empfiehlt sich die Beratung durch einen Spezialisten.

Die Einlagen der Gesellschafter

Die von jedem Gesellschafter als Einlage übernommenen Geschäftsanteile sind im Gesellschaftsvertrag mit folgenden Daten zu versehen:

  • Vor- und Nachnamen
  • Geburtsdatum
  • Wohnort des Gesellschafters
  • Zahl und Nennbeträge der Geschäftsanteile (Nennbeträge müssen auf volle Euro lauten)

Die Höhe der Anteile der Gesellschafter kann gleich oder verschieden hoch sein.  Das Stammkapital ergibt sich aus der Summe aller Anteile. Dementsprechend verändern sich auch die Stimmrechte. Bei der Gründung mit dem Musterprotokoll, müssen die Anteile gleich groß sein. ?? Die Gesellschafter haften in Höhe ihrer Einlagen, sofern die Einlage noch nicht vollständig erbracht wurde, müssen die Gesellschafter maximal den noch offenen Differenzbetrag aufbringen.

Verkauf von Geschäftsanteilen

Es ist möglich, dass Geschäftsanteile zu einem späteren Zeitpunkt an Dritte verkauft werden können. Dabei bedarf es seit der Modernisierung des GmbH Gesetzes nicht mehr der Zustimmung durch die Geschäftsführung. Um zu vermeiden, dass Anteile an unerwünschte Dritte verkauft werden, können individuelle Regelungen im Gesellschaftsvertrag festgehalten werden.

 

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